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Forschung

Arbeitsgruppen

 

Digitale Anatomie

Projektleiter: Scholz

In diesem Projekt konzentrieren wir uns durch die Anwendung und Weiterentwicklung bestehender und neuer bildgebender Verfahren auf die digitale Darstellung der Anatomie des Menschen.

Mit HiD (HistoDigital) entwickeln wir gemeinsam mit der Chimaera GmbH eine Software zur 3D Volumen Rekonstruktion histologischer Schnittserien. Ziel ist die anatomisch akkurate digitale Rekonstruktion der Gewebe zur Untersuchung und Interpretation von Strukturen (z.B. Feinaufbau der Organe) und Verläufen (Leitungsbahnen, Gewebegrenzen, etc.) sowohl für wissenschaftlich anatomische Fragestellungen als auch für den Einsatz in der digitalen Befundung pathologischer Gewebeveränderungen.

HistoDigital-Flyer

Projekt-Digitale-Anatomie, Prof. Scholz mit Frau Hofbauer im Gespräch

Prof. Dr. M. Scholz, Andrea Hofbauer (Quelle: Siemens Healthineers)

In enger Zusammenarbeit mit Dr. Klaus Engel und Andrea Hofbauer (Siemens Healthineers) arbeiten wir an der Entwicklung eines Prototyps für eine Applikation zum Einsatz der sogenannten Cinematic Rendering (CR) Technologie in der Anatomischen Lehre. Mit dieser Technologie sind Daten aus CT/MRT mittels spezifischer Algorithmen besser dreidimensional visualisierbar und können so effizienter zum Verständnis der komplexen anatomischen Strukturen des menschlichen Körpers beitragen.

 

Mentale Gesundheit und andere Einflussfaktoren auf das Lernverhalten von Medizinstudierenden

Projektleiter: Scholz, Hammer

Theorien über Lernstile und Lerntypen sind seit mehreren Jahrzehnten fester Bestandteil lehrdidaktischer Diskussionen. Man unterscheidet in der Lerntypologie verschiedene Gruppen, die sich hinsichtlich ihres Lernverhaltens sowie ihrer Persönlichkeit und ihren Präferenzen voneinander unterscheiden. Wir untersuchten den Zusammenhang von Lerntypen mit dem Kohärenzerleben und den Burnout-Symptomen bei Medizinstudierenden in der Vorklinik an der FAU. Im Ergebnis zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem jeweiligen Lernstil und der Ausprägung von Kohärenzgefühl sowie kognitiven und emotionalen Burnout-Symptomen. Die Lerntypen der Studierenden unterschieden sich dabei signifikant in denselben Parametern. Weitere Untersuchungen sollen in künftigen Erhebungen zu den als außerordentlich relevant erkennbaren Themen Prüfungsangst und Suchtverhalten durchgeführt werden.

 

Einfluss von Osteopontin (OPN) auf neurodegenerative Veränderungen
im Auge

Projektleiter: Scholz, Garreis

In Kooperation mit Prof. Jan Kremers (Experimentelle Ophthalmologie, Augenklinik Erlangen) werden morphologische, molekularbiologische und elektrophysiologische Untersuchungen zu Aufbau und Funktion der Retina der OPN-knock-out (OPN-/-) Maus durchgeführt. Als einziger neuronaler Zelltyp der Retina sind retinale Ganglienzellen (RGCs) in der Lage, OPN unter physiologischen Bedingungen zu exprimieren. Die Anwendung und Analyse validierter Testverfahren soll zeigen, welche Effekte durch das Fehlen (OPN-/-) bzw. die Überexpression von OPN (DBA/2J Maus) in Bezug auf die Pathogenese von neurodegenerativen Veränderungen im Auge zu beobachten sind.